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Nachhaltige Ideen zum Black Friday

Seit 21. November findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt, aber am Freitag, den 27. November erwartet uns dann der alljährliche „Black Friday“. An diesem Tag sollen sich die Menschen mit scheinbar günstigen Sonderangeboten eindecken, so die Werbung dazu. In Zeiten von Corona werden einmal mehr die Online-Händler besonders von dem zu erwartenden Geschäft profitieren. Das Nachsehen haben die kleinen stationären Händler und natürlich auch die Umwelt.

Heimatgutschein statt Amazon

Der ÖDP-Kreisverband nimmt das zum Anlass nehmen, Kritik am grenzenlosen Wachstumsdenken zu üben und viele Menschen im Land für einen bewussteren Lebensstil zu begeistern. „Wir fordern, dass die Wirtschaftspolitik der EU im Rahmen des europäischen Staatenverbunds eine sinnvolle ökologische und soziale marktwirtschaftliche Ordnungspolitik verfolgt,“ so Kreisvorsitzender Norbert Spiegel, der sich schon länger für ein Ökonomie des Gemeinwohls einsetzt. „Wir haben unsere Mitglieder nach Alternativen zum internationalen Versandhandel befragt und ganz tolle Antworten erhalten“ so der ÖDP Kreisrat Walter Stadelmann. Die Einen weisen auf die Geschenke der Altdorfer Tafel auf Spendenbasis zugunsten sozialer Projekte hin. Die Hersbrucker bringen ihre Stadt-Card oder den Bastelbogen der Altstadt-Freunde ins Spiel. Und die Laufer sehen ihren Gewinn in einer zügigen Ausdehnung des Heimatgutscheines, der die Kaufkraft und Wertschöpfung in der Region lässt. Und es kennen sicher noch nicht alle Bürger im Landkreis die Nürnberger Land Entdecker-Kiste. Landkreis Nürnberger Land: Nürnberger Land Entdecker-Kiste (nuernberger-land.de)

Kreislaufwirtschaft und weniger Müll als Ziel

Bewusster, nachhaltiger Konsum mit kurzen Lieferwegen und Förderung der regionalen Wirtschaft gehört ganz klar zu den Grundsatzzielen der ÖDP von Anfang an. In diese Kreislaufwirtschaft gehören auch die Repair-Cafés in der Region, damit möglichst wenig Müll übrig bleibt oder verteilt wird. Darüber würde sich nicht nur die Natur freuen, die immer noch zuviel Plastikreste abbekommt. Das wissen vor allem diejenigen ÖDP-Aktiven, die seit 2 Jahren im Frühling an der Schwarzach Plastik sammeln.

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