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Dank, Enttäuschung und Zuversicht - Analyse der Landtags- und Bezirkstagswahl 2013 im Nürnberger Land

Zuerst gilt unser Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns durch ihre Stimme ermutigen, unserer wichtigen Botschaft weiter Gehör zu verschaffen! Darüberhinaus danken wir allen Freunden, Interessenten und Mitgliedern für die Unterstützung im Wahlkampf, nicht zuletzt den Schnuppermitgliedern, die durch ihr Mitwirken unsere Basis breiter und bunter machen.

Bei der Wahlanalyse des Vorstands bedankte sich zunächst der Stellvertretende Kreisvorsitzende Norbert Spiegel bei den beiden Spitzenkandidaten Carsten Schmotz und Walter Stadelmann für ihren Einsatz, nicht zuletzt während der Ferienzeit bei der Organisation der Fahrradtour mit dem Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger durch den Landkreis.

Anfangs etwas enttäuscht über die Ergebnisse, überwog aber dann die Zuversicht. Denn dieses Mal galt es sich gegen eine größere Konkurrenz (Franken und Piraten) beim Wähler zu präsentieren, als 2008. Und da ist dann eine gleichbleibende Wählerzahl ein Fortschritt.

Unverständlich bleibt trotzdem, wie ein Drittel der bayerischen Wahlberechtigten trotz Landesbank-Debakel, Fall Mollath und Verwandschaftsaffären der „Selbstbediener" (v. Arnim) eine CSU-Mehrheit haben wollen. Allerdings hat sich ein weiteres Drittel der bayerischen Wahlberechtigten schon länger von den Wahlen verabschiedet, was kein gutes Zeichen für eine lebendige Demokratie ist.

Carsten Schmotz konnte als neuer Kandidat für den Landtag nicht ganz an das Ergebnis von Mario Ertel anknüpfen, der im Raum Hersbruck sehr viele Stimmen geholt hatte. Dafür entschädigt ein Zuwachs von 84 % bei den Zweitstimmen v. a. in den größeren Kommunen, die in erster Linie dem Engagement von Zita Schmotz zu verdanken sind.

wahl.nuernberger-land.de/Landtag_2013/574000_000068/index.html



Walter Stadelmann konnte für den Bezirkstag einen leichten Stimmengewinn erzielen, der aber durch die höhere Wahlbeteiligung unter dem Strich ebenfalls ein etwas schlechteres Wahlergebnis brachte. Aber auch hier gelang der ÖDP im Kreis eine deutliche Steigerung der Zweitstimmen um 23 % sowie dem Kandidaten im restlichen Mittelfranken der Gewinn von 618 Stimmen.

wahl.nuernberger-land.de/Bezirkstag_2013/574000_000069/index.html



Während das landesweite Ergebnis die ÖDP angesichts einer größeren Konkurrenz bei 2 % stagnieren ließ, ist der Einzug in fünf bayerische Bezirkstage eine erfreuliche Nachricht.

Besonderes Glück hatte hier der Bezirksverband Mittelfranken, der trotz eines mäßigen Ergebnisses nun neu einen Sitz in Bezirkstag in Ansbach erhält und vom Kreisverband Nürnberger Land mit beraten wird.

wahlen.oedp.de/aktuelles/meldungen-bundestagswahl/nachrichtendetails/news/oedp-zieht-in-fuenf-bezirkstage-ein/



Als jüngstes Dokument wirklicher Demokratie berichtet SchatzmeisterDieter Kuhn, der aus dem kleinsten Schweizer (Halb-)Kanton Appenzell-Innerrhoden Staatsrechnung und Geschäftsbericht 2012 mitgebracht hat. Wie hier in gewissenhafter kaufmännischer Buchführung mit G+V-Rechnung, Bilanz, Abschreibungen und z. B. einer gesonderten Straßenrechnung allen Bürgern Rechenschaft gegeben wird, geht den für das Gemeinwohl engagierten Bürgern das Herz auf.
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