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Statement des ÖDP-Kreisvorstandes zur Bundestagswahl

Der ÖDP-Kreisvorstand ist mit dem Ausgang der Bundestagswahl 2021 nicht zufrieden. Es war im Vorfeld schon klar, dass mit fast der doppelten Anzahl von Listen und der Hälfte mehr an Direkt-Kandidaten der Kampf um die Wählerstimmen für eine kleinere Partei schwerer werden würde.

Nichtsdestotrotz hat sich der Kandidat der ÖDP Pascal Henninger und das Wahlkampfteam dieser Herausforderung gestellt, um die vorhandenen Kompetenzen der ÖDP einer breiteren Wählerschaft zu vermitteln!

Leider gelang es nicht, im vielstimmigen Konzert der verschiedensten Mitbewerber genug aufzufallen, obwohl gerade in Sachen Social Media neue Wege (Kurzfilme) mit viel Engagement gegangen wurden. In diesem Zusammenhang ist auch der ökologisch motivierte Verzicht auf eine Plakatierung zu analysieren.

Auch gelang es nicht, die fundierte bundespolitische Kompetenz der ÖDP zu vermitteln. Die Zuwächse der letzten Jahre auf kommunaler Ebene zeigen jedoch, dass man hier den Ökodemokraten mehr zutraut. Einer der Markenkerne der ÖDP, eine saubere Politik ohne Firmenspenden, wurde nicht genug honoriert.

Weiterhin hat die gesellschaftliche Spaltung aufgrund der Pandemie die ÖDP auf beiden Seiten getroffen: Einerseits war sie manchen Mitgliedern zu kritisch gegenüber dem Mainstream und auf der anderen Seite sind bedauerlicherweise unzufriedene Mitstreiter abgewandert, statt den innerparteilichen Diskurs aufzunehmen und haben ihr Wählerklientel mitgenommen. Schließlich zeigt die enorme Differenz zwischen Erst- und Zweistimmen vermutlich noch einen Effekt: Als die Union gegen Ende des Wahlkampfes einen „Lagerkampf“ zwischen bürgerlicher und linker Ausrichtung heraufbeschwor, haben offenbar manche Wähler ihre Zweitstimme größeren Parteien gegeben.

Trotzdem wird der ÖDP die Arbeit und Notwendigkeit ihres Bestehens nicht ausgehen, denn keine der im Bundestag vertretenen Parteien hat ein so konsequent gegen die Klimakrise ausgerichtetes Programm (Solarförderverein)! Deshalb werden die nächsten Jahre zeigen, ob nicht auch den Wählern ein wenig Mut gefehlt hat, konsequenter gegen die Gefahren einschließlich der gesellschaftlichen Spaltung vorzugehen.

Es reicht nicht, saubere Politik einzufordern, man muss sie auch wählen!

Aber wie sagte schon Greta Thunberg:

„ICH HABE GELERNT, DASS MAN NIE ZU KLEIN DAFÜR IST, EINEN UNTERSCHIED ZU MACHEN.“

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