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Pressemitteilung

ÖDP unterstützt Schullandheime

ÖDP-Kreisrat W. Stadelmann vor dem Schullandheim in Vorra

Mit einer gemeinsamen Aktion setzen sich Mandatsträger der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für den Erhalt aller Standorte des mittelfränkischen Schullandheimwerkes ein. Die unter anderem durch die Pandemie-Jahre ausgelösten finanziellen Probleme des Trägervereins haben die ÖDP Mittelfranken veranlasst, das Thema bereits in 2023 in den Fokus der Programmarbeit aufzunehmen. Deshalb hat Bezirksrätin Barbara Grille gleich zu den Haushaltsberatungen im Herbst einen Antrag in den Bezirkstag in Ansbach eingebracht, der allerdings von der Mehrheit der Bezirksräte stark zusammengekürzt wurde.

Wichtige pädagogische Arbeit und Begegnungsformen erhalten

Daraufhin sah sich der ÖDP-Kreisrat aus dem Nürnberger Land, Walter Stadelmann, veranlasst, in einer konzertierten Aktion der Landkreise und kreisfreien Städte für einen Ausgleich des auf etwa 200.000 € jährlich zu erwartenden Defizits zu werben. „Die vier mittelfränkischen Schullandheime Bad Windsheim, Heidenheim, Obersteinbach und Vorra tragen das Gütezeichen „Bayerisches Schullandheim“. Sie weisen Qualitätsmerkmale auf, die ihre pädagogische Alleinstellung auf dem „Gruppenhäuser-Markt“ begründen. Wie wichtig die außerschulische Begegnung und das Lernen in der Gruppe ist, hat uns die Corona-Pandemie deutlich aufgezeigt. Schullandheime sind wichtige pädagogische Entwicklungsräume für unsere Schülerinnen und Schüler“ argumentiert Stadelmann in dem Antrag, den er zu Beginn des Jahres 2024 in den Kreistag des Nürnberger Landes eingebracht hat. „Gerade die dortigen Bildungsschwerpunkte mehrWERT Demokratie Extremismus, Umweltbildung und Werterziehung sind aktuell so wichtig, dass sie unbedingt erhalten werden müssen!“ ergänzt die stellvertretende Kreisvorsitzende Melanie Sperber, selbst Lehrerin und Mutter zweier Schulkinder.

Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze

Das Schullandheimwerk Mittelfranken e.V. mit seinen vier Häusern bietet eine nahe und deshalb auch nachhaltigere Alternative zu weiteren Klassenfahrten. Die Aussichten für eine gute Auslastung in Zukunft dürften nicht so schlecht sein, da erste Schulen begonnen haben, das traditionelle Schilager zu streichen. Vielleicht kann daraus eine neue Chance für unsere Schullandheime (z. B. über Winter-Erlebnistage) entstehen. Schließlich hängen allein am Standort Vorra im Nürnberger Land etwa 40 Arbeitsplätze, teils in Vollzeit und teilweise in Teilzeit. Deshalb hat der ÖDP-Kreisrat einen Antrag auf Förderung der Schullandheim-Werkes in Höhe von 20.000 € gestellt. Das entspricht einem Zehntel des Defizites, weil der Landkreis Nürnberger Land etwa ein Zehntel der Einwohner*innen von Mittelfranken ausmacht. Nun liegt es an der Mehrheit des Kreistages, wie viel Geld am Ende das Schullandheimwerk Mittelfranken zum Erhalt seiner wichtigen Arbeit bekommen wird. Nicht nur der Standort Vorra müsste das wert sein.

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