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ÖDP-Bürgergespräch wiederbelebt

Es ist wie ein Stammtisch, aber offen für alle Bürger und ohne Stammtischparolen. Auf Initiative des Vorstandsmitglieds Ulrike Wagner und weitere Mitglieder wurde nach dem Lockdown das ÖDP-Bürgergespräch wieder aufgenommen. Zur offenen Runde in Leinburg trafen sich immerhin neun Mitglieder zum angeregten Austausch.

Dabei wurden aktuelle Themen quer durch den Landkreis diskutiert. Angefangen von der Gründung einer Bürgerinitiative in Hubmersberg gegen eine neue Stromtrasse der Bahn ging es über den Elterntalk bis zum öffentlichen Nahverkehr im Landkreis. Hier gibt es noch einigen Nachholbedarf und einige Aufgaben zu stemmen. Michaela Janik berichtete von den Problemen der Mitarbeiter mit Firmenabo, das sich nun im Homeoffice nicht mehr rechnet. Carsten Schmotz aus Lauf nimmt einen zunehmenden Fahrradverkehr wahr, dem aber teilweise die Radwege fehlen. Dazu konnte Kreisrat Walter Stadelmann einen aktuellen Überblick über die Planungen des Landkreises zum Radverkehrskonzept beitragen.  Artur Lebrecht regte, dass die Busse im Landkreis mit Fahrradständern ausgestattet werden, wie es z.B. auf der Insel Sylt praktiziert wird.  Heiß diskutiert wurden auch die Chancen eines 365-€-Tickets und die möglichen Wege dahin. Stefan Bernhardt brachte hier das Zeit-Ticket als Alternative ins Gespräch. Und Zita Schmotz ergänzte,  dass das VAG-Zonensystem besser zu erkennen sein sollte: Ich möchte am Bahnsteig sehen in welcher Zone ich mich befinde und was für ein Anschlussfahrschein für welches Ziel zu lösen ist!"

Ein Thema war natürlich auch der Umgang mit der Corona-Pandemie und die dadurch entstandenen Einschränkungen einiger Freiheiten. Kritisch wird gesehen, dass bereits jetzt über einen Unterricht mit Mund-Nasen-Schutz in den Schulen diskutiert wird und die Schüler nach dem Unterricht aber ohne Abstand und Maske Kontakt haben. Außerdem stellt sich die Frage, wie die übliche Immunisierung unter den Kindern geschehen soll und was für Folgen das dann hat. Marga Lebrecht wies auf die Stellungnahmen des Virologen Prof. Streeck hin, der einen viel pragmatischeren Kurs vorschlägt als manche Politiker mit ihren massiven Eingriffen in die persönliche Freiheiten der Bürger. Die Runde war sich einig, dass es wichtig sei, weiterhin auch das Gespräch mit den Impfkritikern zu suchen, damit sich diese und ihre Bewegung nicht von den Rechtsextremisten vereinnahmen lassen.

Ulli Wagner lud schließlich noch zur Fairen Woche nach Schwaig ein, wo am 18.9.2020 um 20.00 Uhr in der Thomaskirche der Vortrag von Dr. Herbert Barthel sich mit dem Klimawandel als globaler Bedrohung und den Maßnahmen vor Ort befasst.

Copyright Richard Wagner, Schwaig


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