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„CSU bremst bei Erneuerbarer Energie!”

Zehn Jahre nach der Fukushima-Atomkatastrophe

Der ÖDP-Bundestagskandidat Pascal Henninger will zum zehnten Jahrestag der Fukushima-Atomkatastrophe wissen, “wie die Umstellung der Energieversorgung realisiert werden soll, wenn es nur bei Ankündigungen bleibt“. Zehn Jahre nach der Atom-Katastrophe sei „zum zweiten Mal ein von der CSU versprochener Windkraftausbau in Bayern gescheitert“, schreibt er in einem offenen Brief an denAbgeordneten Dünkel.

„Nach dem Super-GAU in Japan versprach Markus Söder als damaliger Umweltminister 1500 zusätzliche Windkraftanlagen im Freistaat. Daraus wurde nichts. Bis heute gibt es landesweit insgesamt erst rund 1200, dafür aber die 10-H-Abstandsregelung, die die Windkraft ausbremst“, kritisiert die ÖDP-Kreisrat Walter Stadelmann.

Auch aus der Ankündigung der CSU vom letzten Jahr für 2021 eine Solarpflicht für neue Gewerbebauten zu beschließen, ist bis heute nichts geworden. “Immer noch fehlt ein Plan für eine nachhaltige Entwicklung der Energiewende: Eine möglichst breite Basis verschiedener Energieträger je nach Region, ein Ausbau der Speichersysteme und eine intelligente Vernetzung der dezentralen Erzeuger, um auch Krisensituationen zu überstehen. „Wie soll die nach der Fukushima-Katastrophe versprochene Energiewende gelingen, wenn es nur bei Ankündigungen bleibt“, fragt der Industrietechnologe Pascal Henninger

Die ÖDP-KreisvorsitzendeNorbert Spiegel appelliert an den CSU-Abgeordneten, „aus Corona die richtigen Schlussfolgerungen für die Energieversorgung zu ziehen: nämlich, dass es sinnvoll ist, in Systeme einzugreifen, bevor die Folgen außer Kontrolle geraten. „Alle Hindernisse für den Ausbau der erneuerbaren Energien müssen sofort weggeräumt werden!“