Kurzvorstellung Norbert Spiegel

Norbert Spiegel – Wer ist das eigentlich?

Norbert Spiegel, 53 Jahre, seit 12 Jahren in Alfeld wohnhaft, verheiratet, 5 Kinder

Wie kamst du dazu, politisch aktiv zu werden?

Maßgeblich waren da eigentlich Bündnis 90/Die Grünen – bzw. deren Politik während der rot-grünen Bundesregierung. Tempolimit? Klimaschutz? Verkehrswende? Alles Fehlanzeige, statt dessen Harz IV, Steuersenkung für Höchstverdiener, Kriegseinsätze der Bundeswehr. Übrigens geht das bis heute so weiter: Ausbau Frankfurter Flughafen – schwarz/grüne Landesregierung sagt ja. Hambacher Forst – während der Regierungsbeteiligung der Grünen in die Wege geleitet. Höhepunkt war dann als die Grünen eine Bundesernährungministerin namens Renate Künast stellten – und sich die Parteitage von Mc Donalds sponsern ließen. Das bewog mich dazu, nach Parteien zu suchen, die ehrlich und vertrauenswürdig sind, die nicht nur reden sondern von denen ich erwarten kann, dass sie in der Regierung das Gesagte nicht gleich wieder vergessen. Da die ÖDP keine Spenden von Firmen und Verbänden annimmt, sah und sehe ich hier die große Chance auf eine ehrliche, am Gemeinwohl orientierte Politik.


Wofür willst du dich im Kreistag einsetzen?

  1. Dass der Kreistag im Bewusstsein der Bevölkerung präsenter wird. Leider liegt der Fokus bei Kommunalwahlen bislang nahezu ausschließlich auf den Stadtrats-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen. Die Aufgaben des – übergeordneten - Kreistages werden offenbar deutlich unterschätzt.

  2. Dass die Arbeit des Kreistags deutlich transparenter wird – und damit auch für die Bürgerinnen und Bürger interessanter, greifbarer, siehe Punkt 1. Auf der Homepage des Kreises finden sich bislang z. B. nur Tagesordnungen, keine Sitzungsprotokolle o. ä.

  3. Dass wir als Kreis vorangehen und so schnell als irgend möglich klimaneutral werden. Außerdem bieten sich im Bereich regenerative Energien noch vielfältige Möglichkeiten.

  4. Dass die Gemeinwohlökonomie vorangebracht wird. Auch Kommunen könnten Gemeinwohlbilanzen erstellen. Dabei sollten wir sie tatkräftig unterstützen.

  5. Dass wir die Zahl der Auspendler reduzieren durch eine starke Wirtschaft vor Ort. Dazu gehört auch, dass wir die Region durch sanften, naturverträglichen Tourismus für die Tagestouristen aus der Städteachse attraktiv machen und damit einhergehend auch den ÖPNV stärken, Radschnellwege schaffen usw.


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