Walter Stadelmann - Ihr Kandidat zur Bezirkstagswahl im Nürnberger Land

Wer ist - in wenigen Worten - Walter Stadelmann ?

Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen. Nach 25 Jahren Wirken als Diakon im Gesundheitswesen habe ich Anfang 2015 einen deutlichen Schnitt gemacht und in der Flüchtlingsarbeit angefangen. Hier bin ich nun in Rummelsberg für geflohene Menschen zuständig, die ich als Hausleitung und Asylsozialdienst betreue. Hilfreich war dabei die Weiterbildung zum Case-Manager und mein Interesse für fremde Sprachen und Kulturen.

Die meisten Menschen charakterisieren mich als ruhig und ausgeglichen, aber zugewandt. Ein Ruhepol ist für mich neben meinem Glauben die Familie und meine Leidenschaft für die Geschichte. Alle drei Söhnen sind bereits ausgezogen, der älteste ist politisch ähnlich engagiert und seit Kurzem der Bundesvorsitzender der Jungen Ökologen.


Wie sieht Ihre bisherige politische Tätigkeit aus ?

Nach berufspolitischem Engagement für die Pflege und Rehabilitation bin ich seit 2000 Mitglied der ÖDP und gleich aktiv in die Vorstandsarbeit im Nürnberger Land eingestiegen. Zwischen 2004 und 2014 war ich acht Jahre lang Kreisvorsitzender. Zu den wegweisenden Initiativen gehörte unser Impuls für einen gentechnik-freien Landkreis. Diesen haben bald der Bund Naturschutz und dann auch der Bauernverband im Landkreis übernommen. Die soziale Frage und ein solidarisches Gesundheitswesen sind mir ein dauerhaftes Aufgabe, die Bildungspolitik ist mir in der Zeit als Elternbeirat ein Anliegen geworden. 2012 habe ich das Team der ÖDP Mittelfranken moderiert, das für unsere erste Bezirksrätin das Programm erstellt hat.


Wo liegen Ihre persönlichen Interessen- und Arbeitsschwerpunkte?

Mein Hauptziel ist, meinen Nachkommen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. So zu leben, dass Zukunft bleibt. Leider leben die meisten Menschen heute anders und wir verbrauchen das Erbe unserer Vorfahren. Deshalb müssen wir einen Lebensstil zu entwickeln, in dem alle Menschen eine Chance haben.


Was qualifiziert Sie für ein Bezirkstagsmandat?

Ein großes Erfahrungsfeld für die Arbeit im Bezirkstag ist meine Tätigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen, davon 25 Jahre in der Pflege und Rehabilitation. Weiterhin bin ich durch meine Aufgabe als ehrenamtlicher Betreuer mit der Behindertenarbeit vertraut. Meine Herkunft aus der Landwirtschaft und als Bruder eines Biobauern öffnet mir den Blick für eine möglichst nachhaltige

Nahrungsmittelerzeugung und die Landschaftspflege. Einige Ehrenämter im kulturellen Bereich der Geschichte und Archäologie schenken mir das Verständnis für die lokalen und regionalen Traditionen, die es zu schützen und bewahren gilt. Mein Engagement im kirchlichen Bereich macht mir deutlich, dass ethische Werte und eine gute Gemeinschaft wichtig für unsere Gesellschaft sind, aber immer wieder neu erarbeitet und gelebt werden müssen.


Was sind Ihre Ziele, was wollen Sie erreichen? Was würden Sie mit dem Mandat anfangen?

Mein Hauptziel ist, meinen Nachkommen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen und das auf Bezirksebene zu beeinflussen. Das will ich im Bezirkstag ausbauen und gemeinsam mit allen willigen Politikern eine nachhaltige Zukunft für Mittelfranken entwickeln, die keine Bevölkerungsgruppen übersieht oder ausschließt. Angesichts der hohen Bezirksumlage muss bei allen Entscheidungen gut überlegt werden, wo wir uns finanziell engagieren können oder nicht.

Den Ausbau der psychiatrischen Versorgung im ambulanten Bereich will ich unterstützen, genauso wie die Inklusion und Verbesserungen für die pflegerischen Versorgung der Bedürftigen. Im Klinikbereich muss wieder ein gutes Arbeitsklima in den Häusern aufgebaut werden. Triesdorf soll sich als Entwicklungszentrum für eine ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Energieerzeugung weiter profilieren. Als leidenschaftlicher Radfahrer unterstütze ich den Ausbau eines naturnahen Tourismus in Mittelfranken, der Umwelt schont und mehr Kaufkraft in die Region bringt. Als ÖDP können wir uns eine Stärkung der Demokratie durch eine Direktwahl des Bezirkstagspräsidenten gut vorstellen.



Was hebt für Sie die ÖDP aus der Masse der Parteien heraus?

Franz Alt hat einmal gesagt, die ÖDP hat das C nicht im Namen, sondern im Programm. Das heißt, nicht. Wir haben ein überzeugendes Programm, das sich am Gemeinwohl und nicht am Wachstum oder Vorteilen einzelner Bevölkerungsgruppen orientiert ist. Eine Sozialpolitik, die langfristig denkt und faire Chancen für alle bietet.


Warum sollte jemand ÖDP wählen?
Sind Sie mit der derzeitigen Politik zufrieden? Viele Bürger sind das nicht, wenn man sie auf der Straße oder am Informationsstand fragt. Unzufriedenheit hilft aber nicht weiter, genau so wenig wie rechter Populismus oder linke Ideologien. Wir sind bereits mit Ingrid Malecha im Bezirkstag vertreten und wollen unsere Sitze ausbauen, weil es ich im Team erfolgreicher arbeiten lässt.

Für den Bezirkstag gibt es keine 5 %-Hürde, jede Stimme zählt!

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