ÖDP unterstützt Fahrradverkehrskonzept im Landkreis

Der Kreisverband der Ökodemokraten hat sich beim Bürgerforum in Schwarzenbruck mit seinen Ideen zur Verbesserung der Situation für die Radfahrer im Landkreis eingebracht.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Walter Stadelmann sammelte vor seinem Besuch im Bürgerforum Ideen aus dem Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und nahm sie mit in das Treffen für den südlichen Landkreis. Carsten Schmotz aus Lauf regte an, an den landschaftlich schönen Radwegen, die manchmal abseits der Orte führen, für eine gute Beschilderung zu sorgen. Hinweise auf Werkstätten, Gaststätten und Sehenswürdigkeiten im nahen Ort wären eine große Hilfe für die Radfahrer.

Walter Stadelmann brachte seine Erfahrungen als Fahrradtourist aus den letzten 10 Jahren in die Ideensammlung mit ein: Radfahrer sind viel langsamer in der Region unterwegs als Autofahrer und lassen deshalb mehr Geld hier, wenn die Voraussetzungen stimmen. Passende Unterkünfte, ein gut ausgebautes Wegenetz, öffentliche Toiletten und Hinweise auf Sehenswürdigkeiten am Radweg.

Damit bietet der sanfte Fahrradtourismus zwei wesentliche Vorteile: Er schädigt nicht die Umwelt durch Lärm und Gestank, verbraucht deutlich weniger Fläche und entlastet die Straßen. Und durch die langsamere Fahrweise wird die Wirtschaftskraft der Region mehr gestärkt, sofern die Radfahrer sich wohlfühlen.

Im Bürgerforum selbst wurden nach einem Impuls der Moderatoren die Ideen in einem offenen Raum gesammelt, so dass jeder Teilnehmer zu jedem Schwerpunkt-Thema gehen und seinen Beitrag leisten konnte.

Erfreut zeigte sich der Stellvertretender Kreisvorsitzender Walter Stadelmann auch über eine Initiative des Schwarzenbrucker Bürgermeisters Bernd Ernstberger. Dieser schlug vor, für Rummelsberg als dem größten Arbeitgeber im südlichen Landkreis ein eigenes Fahrradwege-Konzept zu erarbeiten, um damit die hinführenden Verkehrswege wie die B 8 zu entlasten.

Die Idee der Bürgerbeteiligung an der Fortschreibung des Fahrradkonzeptes hat sich als eine gute Sache erwiesen und dem Landkreis etliche gute Ideen aus der Bürgerschaft gebracht. Sie gibt Raum für Engagement, wenn es abgefragt wird und kann so Vorbild für andere Prozesse sein.




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