Kurzanalyse zur Landtags- und Bezirkstagswahl im Nürnberger Land

1. Landtagswahl

Norbert Spiegel hat mit seinem engagierten Wahlkampf eine Steigerung der Erststimmenzahl von 714 (2013 C. Schmotz) auf 753 (+ 5 %) erreicht. Bei einer deutlich höheren Wahlbeteiligung (76,25 % statt 68,4 %) bedeutet das aber unter dem Strich ein schlechteres prozentuales Ergebnis: 0,92, statt 0,97 %. Bei den Zweitstimmen gab es für die ÖDP allerdings deutliche Verluste auch bei den absoluten Zahlen von etwa einem Viertel von 885 (1,21 %) auf 669 (0,82 %). Diese sind bei einem Teil der Wähler möglicherweise auch auf strategisches Verhalten zugunsten der Grünen zurück zu führen, wo man sicher einen Machtwechsel in Bayern begünstigen wollte.

2. Bezirkstagswahl

Walter Stadelmann erreichte bei seiner 2. Kandidatur für den Bezirkstag 932 Stimmen (1,14 %) und damit 2 % mehr als bei seiner ersten Kandidatur (915), aber wegen der höheren Wahlbeteiligung einen niedrigeren Anteil als 2013 mit 1,25 %. Dazu kamen für ihn 1561 Listenstimmen in ganz Mittelfranken und mit insgesamt 2493 Stimmen Platz 4 bezirksweit. 2013 reichten 1891 Stimmen in Mittelfranken zu Platz 2 im Ergebnis.

Bei den Zweitstimmen kam die ÖDP auf 986 (1,21 %) im Landkreis, wovon die Listenkandidatin Franziska Stadelmann mit 192 nach der Bezirksrätin Ingrid Malecha (250) auf Platz 2 kam. Hier konnte gegenüber 2013 (837) nicht nur eine deutliche Steigerung in absoluten Zahlen (149 = 17,8 %), sondern auch anteilmäßig (1,16 %) erreicht werden.



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